Samstag, 26. Juli 2008

Reisebericht von René Cap d´Agde


Mein erster Urlaub in Agde…im September 2003 habe ich es endlich geschafft: einen Urlaub am Cap d´Agde…mein erster FKK-Urlaub…Ich bin mit dem Autoreisezug bis nach Narbonne gefahren, um mir die lange Anfahrt nach Südfrankreich zu sparen, und bin dann von dort die paar Kilometer zurück nach Agde gefah-ren.Dort angekommen, musste ich an der Einfahrt zum „Quartier Naturiste“ erst noch ein Parkticket lösen, damit ich mit dem Auto auf das Gelände fahren konnte. Die Preise waren aber recht human: 7 € / Woche.Dann der lang ersehnte Moment, die Schranke öffnet sich und ich fahre auf das Gelände. Schlagartig eine andere Welt… bei angenehmen 24 Grad überquert eine Frau völlig nackt den Zebrastreifen und bummelt am Hafen entlang…Ich habe mein Zimmer im Hotel Eve gebucht. Das Hotel liegt etwas abseits vom Zentrum, hinter dem Yachthafen. Dies hat aber meines Erachtens nach nur Vorteile: erstens liegt das Hotel absolut ruhig, man bekommt nichts vom Trubel in Heliopolis mit und zweitens ist der Weg zum Strand und zum Einkaufszentrum länger, dass heißt man kann länger nackt durch die Anlage laufen, was ich jedes Mal sehr geniesse… Das Einchecken im Hotel ist schnell erledigt, Nadine nimmt mich an der Rezeption freundlich auf… allerdings sollte man sich recht gut mit Französisch auskennen, die Bereitschaft, andere Sprachen zu sprechen, ist doch relativ gering.Dann nichts wie rauf aufs Zimmer, die Tasche ausgepackt und raus aus den Klamotten! Da es mein erster FKK-Urlaub ist, schlägt mir das Herz schon etwas schneller, als ich nur ein paar Schuhe anziehe, den Rucksack greife und sonst völlig nackt (und selbstverständlich komplett rasiert) die Zimmertür hinter mir zuziehe und die Treppe zur Rezeption heruntergehe, um den Schlüssel abzugeben. Aber alles kein Problem… Nadine nimmt den Schlüssel dankend entge-gen und wünscht mir noch einen schönen Tag, als wäre es überhaupt nicht wahr, dass ich völ-lig nackt, und zugegebenermaßen leicht erregt, vor ihr stehe.Ich schlendere also aus dem Hotel zunächst am Yachthafen entlang und geniesse meinen ers-ten unbekleideten Spaziergang durch die Anlage. Mir kommen einige Leute entgegen: ein Pärchen kommt nackt vom Einkaufen, die Baguettes in der Hand und grüßt freundlich… Dann ein erster Eindruck vom „frivolen“ Agde: am Hafen findet gerade ein Fotoshooting statt: eine attraktive Blondine, räkelt sich auf einem Jetski und lässt sich dabei von zwei Leuten fotografieren. Sie trägt nichts außer kniehohen weißen Stiefeln und verbirgt den Fotogra-fen absolut nichts. Im Gegenteil, ....ups leider mußte hier gekürzt werden... Nur schwer kann ich mich von dem Anblick losreissen, gehe aber dann doch weiter Richtung Einkaufszentrum. Hier gibt es alles für den „täglichen Bedarf“… vom Supermarkt über Restaurants und Weinläden bis zu den schärfsten Dessous. Warum die Des-sousläden dort waren, sollte mir am Abend klar werden…Ein völlig neues Gefühl, nackt durch eine Einkaufspassage zu bummeln, aber absolut toll, ich geniesse jede Minute, sauge die Blicke auf meinem Körper förmlich auf, da ich sehr zeige-freudig bin…Aber die Neugier treibt mich weiter Richtung Strand… Als ich dort ankomme, bin ich erst mal über die Ausmaße erstaunt: ein kilometerlanger, feinsandiger Strand. Ein Traum, wenn man das mit den „Ghettos“ vergleicht, in die man als FKK´ler in Deutschland eingepfercht wird! Ich bummle also am Strand entlang, bis ich zum sagenumwobenen „Schweinchenstrand“ komme. Ich habe im Vorfeld zwar viel hierüber gelesen und hatte einiges erwartet, aber meine Erwartungen wurden, sowohl im positiven, wie im negativen, weit übertroffen. Da ich, wie gesagt im September dort war, die allgegenwärtige Strandwache war bereits nicht mehr vertreten, war dort am frühen Abend die Hölle los… Überall wurde mehr oder weniger offen gefummelt, steife Schwänze überhaupt keine Seltenheit. Es stört sich überhaupt niemand daran, alles geht dort. Einfach toll! Was mich allerdings persönlich gestört hat: wenn irgendwo explizit etwas losging, die Leute also keine Anstalten gemacht haben, Ihr Treiben zu verheimlichen, bildete sich sofort eine Traube von zig Leuten um die „Aktiven“ und sah zu… nicht, dass ich prüde wäre, im Gegenteil, ich habe auch absolut nichts gegen Zuschauer, aber gleich zu mehreren Dutzend, das fand ich dann doch etwas übertrieben… Aber für den, der es mag, das absolut höchste! Wenn dann der Höhepunkt erreicht wurde, wurde sogar eifrig applaudiert!Na ja, ich habe mich dann etwas abseits hingelegt, und das ganze Treiben beobachtet….Was ich dann beobachtet habe, möchte ich Euch nicht vorenthalten:Mir gegenüber lag eine Gruppe von drei holländischen Pärchen.
....hier mußte ich wieder eingreifen....Nach diesem tollen Erlebnis gehe ich zurück ins Hotel, es ist Zeit fürs Abendessen. Auf dem Weg zurück entdecke ich, dass viele Leute bereits auf dem Weg zum Essen sind, leider allerdings angezogen. Die Frauen zwar sehr frivol, von kurz über „tiefe Einblicke“ bis durchsichtig ist alles dabei, die „Herren der Schöpfung“ aber überwiegend normal angezogen. Leider muß ich dann dem Diktat der Masse beugen und mich zum Essen dann auch anziehen. Schade eigentlich, ich hatte gehofft, bei einem FKK-Urlaub, und gerade auch in Agde, bei der Ankunft meine Sachen ausziehen zu können und erst bei der Abreise wieder anziehen zu müssen, aber leider weit gefehlt. Es ist zwar eigentlich kein Problem, abends auch nackt rumzulaufen, man fällt aber auf… und gerade als Mann muß man sich diesbezüglich wohl etwas zurückhalten….Vielleicht sollte man mal eine Interessengemeinschaft gründen und als Gruppe nach Agde fahren und wirklich aus abends „im Rudel“ nackt auftreten, dann geht es vielleicht… ich hatte nicht den Mut… aber wer weiß, vielleicht fährt Christiane ja irgend wann mal mit hin, dann werden wir das schon auf die Reihe kriegen und dann gibt es auch einige Fotos mehr…Insgesamt hat der Urlaub einen etwas zwiespältigen Eindruck bei mir hinterlassen: einerseits die absolute Freiheit tagsüber, abends aber mehr oder weniger der Gruppenzwang. Sich doch anziehen zu müssen… Insgesamt gesehen, werde ich über kurz oder lang aber auf jeden Fall doch noch mal hinfahren…Ich würde mich über ein Feedback freuen und gebe bei Gefallen, noch einige Geschichten mehr „zum Besten“…Einstweilen liebe, nackte und vor allem glatte GrüßeRené



leider mußte ich aus Gründen des Jugendschutzes einige Stellen kürzen. Den vollständigen Bericht findet Ihr hinter dem Alterstor

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